Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel?

Die Summe von über einer Million Euro zeigt deutlich, wie begehrt Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland sind, wie viele Vitamine und Mineralstoffe den Menschen fehlen und wie viele Menschen überhaupt ernährungsbewusst leben. Jeder dritte Deutsche nimmt Präparate, sei es in Form eines Milchshakes, eines Eiweiß-Drinks oder eines Vitaminen-Extrakts mit Ginkgo Wirkung. Jedoch ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Viele der Ergänzungsmittel versprechen das Blaue vom Himmel, halten aber meist nicht annährend die Hälfte. Dies hängt natürlich oft auch mit der Verträglichkeit des menschlichen Körpers ab, die von Mensch zu Mensch anders ist. Häufig ist es aber so, dass die Firmen große Werbung für ein Produkt machen, das nichts bringt oder im Extremfall die Gesundheit verschlimmbessert.

Viele Studien belegen, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gar nicht erst notwendig ist. Durch ausgewogene Ernährung, viel Sport und einen täglichen Kaloriengehalt von ca. 2.000 kcal reicht vollkommen aus, um den Körper mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen, die er für seine Funktionsweise benötigt. Viele Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln verbreiten die Aussage, dass die heutigen Lebensmittel weniger Vitamine enthalten als es früher der Fall gewesen ist und deswegen Menschen Nahrungsergänzungsmittel konsumieren müssten. Diese Aussage dient lediglich der Förderung des Verkaufs. Die Frage, ob Nahrungsergänzungsmittel letztendlich sinnvoll sind oder nicht, ist also umstritten. In der Regel ist bei der Einnahme von Präparaten nichts Falsches dran.

Wer der Meinung ist, dass diese ihm helfen, der soll sie auch weiterhin konsumieren. Wissen sollte man allerdings, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht billig sind. Außerdem können sie, je nach Art des Mittels, auch Nebeneffekte verursachen. Deswegen ist es wichtig, vor dem Kauf immer einen Blick auf die Verpackung zu werfen und sich ausgiebig zu informieren. Eine Beratung beim Ernährungsberater ist ebenfalls sehr vorteilhaft. So kann man sich vorab informieren, welche Präparate überhaupt in Frage kommen und von welchen man Abstand lieber doch nehmen sollte.

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